Am 24. Februar ist Welttag der Barkeeper. Besonders gerne wird dabei Gin geschüttelt, gerührt oder einfach mit Tonic gemischt. Und in Sachen Wacholderschnaps liegt das Gute oft ganz nahe: Welche fünf Gins in Weiß-Grün Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

1. Der Exotische

Dass Stefan Liebmann Gin liebt, ist nicht von der Barkarte zu weisen: Führt er in seinem Landhotel auf der Laßnitzhöhe doch gleich Hunderte Sorten – und somit die größte Gin-Bar der Steiermark. Dabei muss man sich aber nicht auf internationale Größen wie The Botanist, Tanqueray oder Monkey 47 verlassen. Mit Yin Gin kredenzt er auch eine selbstgeschaffene Kreation. Das Besondere daran? Die exotische Note, die durch die Zugabe von Waldmeister und Zitrone entsteht. https://www.hotel-liebmann.at/yingin/

© Yin Gin

2. Der Süffige

Einen Namen unter Gin-Fans machte sich die Marke Aeijst (sprich: Ej-st) aus St. Nikolai im Sausal mit ihrem Klassiker, dem „Pale Gin“ mit rein biologischen Aromagebern und in puristischer Flasche. Jetzt gibt’s etwas Neues: den Umbra mit warm-süffigen Kakao- und Orange-Noten, an dem mehr als zwei Jahre lang getüftelt wurde. Apropos tüfteln: Bei Aeijst kann man auch selbst mit Aromen tüfteln, destillieren und so seinen eigenen Gin kreieren. Die Workshop-Termine finde Sie unter: https://aeijst.at/workshop/

© Aeijst

3. Der Ausgezeichnete

Was für Carmen und Werner Krauss einst mit ersten Destillierversuchen in der hauseigenen Garage begann, führt sie heute mit ihren Spirituosen zu hochprozentigen Preisverleihungen in der ganzen Welt. Eine der meistprämierten Gin-Kreationen der Destillerie aus St. Martin im Sausal ist die „G+Tangerine Edition“, einer der wenigen Wacholderschnäpse mit Mandarinennote. https://www.distillery-krauss.com/produkt/g-tangerine/

© Krauss

4.  Der Botanische

An dem Begriff Botanicals kommt man nicht vorbei, interessiert man sich Gin: damit meint man die Aromen, die neben den in jedem Gin vorhandenen Wacholderbeeren für den besonderen Geschmack sorgen. Bei STIN von Johannes Firmenich und Reinhard Jagerhofer sind es gleich 28, und die zwei wichtigsten Geschmacksgeber gedeihen an den beiden Standorten in Ehrenhausen und Kopfing quasi vor der Haustüre: südsteirische Äpfel und oststeirischer Holunder. Und wer ganz genau hinschmeckt, bemerkt auch die Würze des Kümmels. https://www.stin.at

© STIN Gin

5. Der Geeichte

Was haben steirischer Wacholderschnaps und französische Eichenfässer gemeinsam? Bei Schneeberger Destillate aus Heimschuh sehr viel, denn genau darin reift Hansi Schneebergers Oak Gin. Die Fässer, die ihren ersten Einsatz für den hauseigenen Apfelbrand haben, geben der Wacholderspirituose eine Note von Vanille, Karamell und Bratapfel. Momentan reift der frische Oak Gin noch in den Fässern und wird voraussichtlich ab April wieder zu haben sein. https://www.schneeberger-destillate.at/de

© Schneeberger Destillate