Im Jahr 2010 bestand die Steiermark noch aus 542 Gemeinden, zehn Jahre später hat sich einiges in unserem Bundesland verändert. SteierMag checkt, ob die Reform Positives bewirken konnte!

Im Rahmen der Gemeindestrukturreform wurden von der damaligen Regierung Schritte gesetzt, um die Steiermark weiterzuentwickeln. Das Ziel der Gemeindestrukturreform war es, es den steirischen Gemeinden zu ermöglichen wirtschaftliche, leistungsfähige und professionelle Einheiten zu werden und vor allem zu bleiben.

© Steiermark Tourismus / Leo Himsl

Auf der Website Zukunft-Gemeinde wird gezeigt, welche positiven Veränderungen entstanden sind. Wir wollen euch in den nächsten Wochen einige dieser Erfolgsgeschichten vorstellen:

Die neue Stadtgemeinde Gleisdorf

Aus den Gemeinden Nitscha, Ungerdorf, Labuch, Laßnitztal und Gleisdorf schloss sich die neue Stadtgemeinde Gleisdorf mit knapp 11.000 Einwohner zusammen. Gleisdorf hat die Gemeindestrukturreform unteranderem dazu genutzt, um den Bürgerservice nachhaltig zu verbessern und zu erneuern.

Ein großer Vorteil für die Bürger sind dabei die längeren Öffnungszeiten, die zuvor in den einzelnen Gemeinden nicht möglich waren. Die Gemeindebediensteten der ehemaligen Umlandgemeinden wurden ins Stadtamt in Gleisdorf integriert, was einen wertvollen Zuwachs sicherstellte, welcher dringend benötigt wurde.  

Durch die zusätzlichen Gelder wurde es der schnell wachsenden Gemeinde weiterhin ermöglicht ihre Aufgaben zu bewältigen. Auch wurde im Rahmen der Gemeindezusammenlegung die Abfallwirtschaft optimiert und, obwohl der Service verbessert wurde, konnten die Gebühren gesenkt werden. Weiteres erfolgte die Sanierung der Wasserversorgung in Laßnitzthal sowie der Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder.

Die Stadtgemeinde Gleisdorf hat sich dank der Gemeindestrukturreform weiterentwickeln können und so sichergestellt, auch in Zukunft seine Bewohner das Beste bieten zu können.