Fünf Teams, fünf Highlights. Wir werfen einen Blick zurück – auf Aufstiege, Meisterschaften, Pokalsiege und Nicht-Abstiege. Wer von euch war live dabei?

Highlight 1: Hartberg bleibt in der Bundesliga

Im entscheidenden letzten Spiel traf Dario Tadic doppelt.

Man könnte es als Wunder bezeichnen, dass der kleine TSV Hartberg sich als Aufsteiger in der Bundesliga gehalten hat. Oder einfach als richtig starke Leistung – und die Mannen von Trainer Markus Schopp schicken sich an, dieses Kunststück auch 2020 zu wiederholen. Steht man nach den nächsten vier Spieltagen weiterhin auf Platz sechs, ist der Einzug in die Meistergruppe und damit der Liga-Verbleib schon Anfang März fixiert.

Im Vorjahr dauerte es dafür etwas länger. Auch 2018/19 lag der TSV bis Runde 15 auf Kurs Meistergruppe, rutschte letzten Endes aber noch unter den Strich. Dort zitterte man sich mit nur drei Siegen in zehn Spielen über den Strich, Wacker Innsbruck musste mit zwei Punkten Rückstand absteigen.

Highlight 2: Cupsieg für den UVC Graz

Der UVC Graz feierte vor Heimpublikum im Raiffeisen Sportpark.

Erstmals überhaupt krönten sich die Volleyball-Herren des UVC Graz heuer zum österreichischen Cupsieger. Vor Heim-Publikum im Raiffeisen Sportpark in Graz setzte der UVC sich erst gegen Weiz im rein steirischen Halbfinale mit 3:0 durch, ehe auch Amstetten im Finale in drei Sätzen geschlagen werden konnte.

Zusätzlich zum Cup-Sieg erreichten die UVC-Herren 2019 auch noch Platz drei in der Liga und den Einzug in den Europapokal.

Highlight 3: Double für die Kapfenberg Bulls

Die Bulls aus Kapfenberg sind aktuell die klare Nummer eins im österreichischen Basketball.

Die Obersteirer sind im Basketball noch dominanter als Salzburg im Fußball. Die Bulls holten 2019 das dritte Double aus Cup-Sieg und Meisterschaft in Folge nach Kapfenberg. Im März gab es den Sieg im Pokal, im Juni einen 3:0-Sweep im Meisterschafts-Best-of-Five und als Krönung im September auch noch den Supercup-Sieg – jeweils gegen Gmunden. Damit holten die Bulls sämtliche Basketball-Titel in Österreich seit 2017.

Highlight 4: Der GAK ist zurück im Profifußball

Nach sechs Aufstiegen in Folge zurück im Profifußball: Der GAK.

Es war der sechste Aufstieg in Serie, der den österreichischen Meister von 2004 im Mai in den bezahlten Fußball zurückbrachte. Und das fünf Runden vor Schluss und am Ende mit Respektvorsprung von 14 Zähler auf Gleisdorf – obwohl man von den fünf Spielen nach dem fixierten Aufstieg nur mehr eines gewinnen könnte.

Ein Doppelpack von Alexander Rother auswärts bei UVB Vöcklamarkt sorgte für einen 2:1-Sieg und machte die Rückkehr in die 2. Liga, in den bezahlten Fußball perfekt. Am Ende hatte der GAK die beste Offensive und die beste Defensive der Liga und verlor nur vier von 30 Spielen.

Highlight 5: Aufstieg der HSG Bärnbach/Köflach

Der Meister von 1999 und 2000 ist zurück in der höchsten Spielklasse.

1999 und 2000 waren die Westeirer österreichischer Meister – der erste in der damals neu gegründeten HLA. 2004 stieg man ab, 2010 kehrte man in die höchste Spielklasse zurück und 2016 folgte wiederum der bittere Gang in die Zweitklassigkeit. Nach zwei Jahren in der spusu Challenge gelang der HSG Bärnbach/Köflach 2019 die Rückkehr in Österreichs höchste Spielklasse – und das in überzeugender Manier: Platz eins im Grunddurchgang. Platz eins mit nur einer Niederlage im oberen Play-Off, zwei deutliche Siege im Halbfinale und ein am Ende eindeutiger Sieg im dritten Spiel der Finalserie gegen Hollabrunn.

Fotos: GEPA pictures